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Beauftragtentätigkeit

Datenschutzbeauftragter

 

Datenschutz ist heutzutage wichtiger denn je. Durch die Entwicklung der Informationstechnologie erhöhen sich die Risiken durch Datenmissbrauch. Dies stellt nicht nur im Privatleben eine beachtliche Gefahr dar, sondern ebenso für ein Unternehmen. Schützen Sie Ihre Daten!

Umgang mit personenbezogenen Daten

Personenbezogene Daten sind Angaben über persönliche oder sachliche Verhältnisse eines Menschen. Darunter fallen z. B. Name, Anschrift, Telefonnummer oder auch die E-Mail-Adresse. Das Erheben, Verarbeiten und Nutzen personenbezogener Daten ist verboten, es sei denn, ein Gesetz sieht es vor oder der Betroffene hat sein ausdrückliches Einverständnis erklärt. Beispiel: Person A bestellt bei Bäckerei B eine Torte, die zu Person A nach Hause geliefert werden soll. Für die Nutzung der Adresse zwecks Lieferung benötigt die Bäckerei B keine gesonderte Einwilligung, die Grundlage bildet der Liefervertrag.

Wer muss einen Datenschutzbeauftragten bestellen?

Unternehmen, die personenbezogene Daten automatisiert erheben, verarbeiten oder nutzen und mindestens 10 Mitarbeiter mit der Datenverarbeitung beschäftigen, müssen nach Maßgabe des Bundesdatenschutzgesetzes einen Datenschutzbeauftragten bestellen. Die Pflicht einen Datenschutzbeauftragten zu bestellen, gilt auch für Unternehmen, die Datenverarbeitungsanlagen einsetzen, bei denen besondere Risiken für die Betroffenen bestehen (z. B. beim Einsatz von Kameras). Der Datenschutzbeauftragte ist innerhalb eines Monats zu bestellen. Es darf nur eine Person bestellt werden, welche die zur Erfüllung ihrer Aufgaben und Pflichten nötige Fachkunde und Zuverlässigkeit besitzt. Zu der erforderlichen Fachkunde gehören technische, organisatorische und rechtliche Kenntnisse. Die Umsetzung des Datenschutzes bedeutet einen personellen und damit finanziellen Mehraufwand, allerdings kann die Nichtbestellung eines gesetzlich geforderten Datenschutzbeauftragten deutlich kostspieliger sein, denn Ordnungswidrigkeiten können mit einem Bußgeld von 300.000 Euro oder mehr geahndet werden. Darüber hinaus kann es aufgrund eines Datenschutzvorfalls zu Rufschädigungen und in der Folge zu Kundenverlusten kommen.

Unsere Leistungen

Unser Expertenteam greift auf langjährige juristische Erfahrungen zur Stärkung der Unternehmens-Compliance sowie auf IT-Erfahrungen für technische und organisatorische Maßnahmen zurück. 

  • Begehungen und Beratungen vor Ort zur Ermittlung des Istzustandes
  • Ermittlung und Feststellung des Handlungs- bzw. Änderungsbedarfs in Bezug auf notwendige Datenschutzmaßnahmen
  • Entwicklung von Richtlinien, Arbeitsanweisungen und Formularen zum Datenschutz
  • Schulungen der Mitarbeiter und Informationen zum Datenschutz
  • Durchführung von Vorabkontrollen
  • Unterstützung bei der Erstellung der Verfahrensübersichten 
  • Anlaufstelle für Datenschutzbeschwerden
  • Unterstützung des laufenden Betriebes in Bezug auf Datenschutz
  • Abstimmung mit Behörden und kontrollierenden Instanzen

 

Ihre Vorteile beim Einsatz eines externen Dienstleisters

  • Vollzeit-Spezialisierung nur auf Datenschutz, dadurch Konzentration Ihrer Beschäftigten auf das Kerngeschäft
  • Kalkulierbare Kosten durch Beratervertrag
  • Keine zusätzlichen Kosten für Aus- und Weiterbildung
  • Umgehung des „besonderen Kündigungsschutzes“
  • Vermeidung von Risiken (z. B. Schadensersatz, Bußgeld)
  • Vermeidung von Interessenkonflikten durch objektiven Externen
 
 
Haben Sie Fragen zum Datenschutzbeauftragten? Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns eine E-Mail. Wir helfen Ihnen gerne weiter.

 

Rechtliche Grundlage
§ 4f BDSG: http://www.gesetze-im-internet.de/bdsg_1990/